«Ich habe bei [mu:vi] gemerkt, dass das Tun einen Sinn hat, man kann sein Leben auf etwas richten. In meinem Leben habe ich keine anderen Möglichkeiten, so etwas zu leisten.»

Khadija, 15

[mu:vi]

basel sinfonietta, Foyer Theater Basel

Schülerinnen und Schüler der Weiterbildungsschule Basel Fachmaturitätsschule Basel
Béatrice Goetz, Choregraphie
Martin Frank, Regie
Sibylle Ott, Film
Karen Kamensek, Musikalische Leitung

Kino, eine Schnitt stelle zwischen Musik und Jugend. Hier setzte das Education Projekt an, die Jugendlichen in eine Produktion einzubeziehen: Die Choreographin Béatrice Goetz und der Theaterpädagoge und Regisseur Martin Frank entwickelten mit Schülerinnen und Schülern der WBS und FMS Basel eine Collage um das Held-Sein-Müssen, thematisierten die erlebbaren Forderungen und den Trost aus der Musik. Die Filmemacherin Sybille Ott fing Bilder aus dem Alltag der Jugendlichen ein, wirkte mit, wenn es darum ging, dass sich Augenblicke zu Geschichten verdichten. Die Jugendlichen probten intensiv in ihren Herbstferien und den darauf folgenden Wochen ausserhalb des Schulunterrichts. Darüber hinaus besuchten die Schüler ein Konzert der basel sinfonietta im Stadtcasino, dessen Programm die Grundlage zum Education Projekt bildete. Weiteren Kontakt mit dem Orchester hatten die Jugendlichen in gemeinsamen szenischen Proben für [mu:vi], woraus freundschaftlicher Respekt entstand. Viele Schüler besuchen seit [mu:vi] den Jugendclub Theater (mit Martin Frank) oder Tanz (mit Béatrice Goetz). Der künstlerische Ausdruck ist für die Mitwirkenden zu einem Lebensbedürfnis geworden. Die Möglichkeit, in einem Jugendclub mitzumachen, gewährt eine nachhaltige Wirkung des Projekts.

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