„Mir wurde bewusst, wie viel Zeit ich mit meinem Instrument verbringe und dass mich sehr viel mit dem Cello verbindet.
Es hat mir Spass gemacht, mit so vielen Cellisten zusammenzuspielen. Ich habe die Leute auf eine andere Weise kennengelernt und Hemmungsbarrieren wurden im Nu überwunden.“


Germaine Sunier, beteiligte Cellistin

Kai

kammerorchesterbasel, Kaserne Basel

Jugendliche Cellisten aus der Region Basel
Béatrice Goetz, Choreographie
Martin Frank, Regie
Christoph Dangel, Musik
Alexander Liebreich, Musikalische Leitung
Sol Gabetta, Solistin

Vierzehn jugendliche Cellistinnen und Cellisten begaben sich auf eine Reise. Ausgangspunkt war KAI, eine Komposition von Mark Anthony Turnage, gespielt von Sol Gabetta und dem kammerorchesterbasel. Das Requiem für einen jungen Frankfurter Musiker war der Anlass für ein einmaliges Ensemble sich einem ganz neuen Zugang zum eigenen Instrument zu stellen. Gezeigt wurde ein Weg. Die Reise, die von den tausend kleinen Toden erzählt. Vom Verzicht auf anderes Leben, den übende Menschen auf sich nehmen, um zu dem unformulierten Versprechen der Unsterblichkeit im künstlerischen Schaffen zu gelangen. Da wurden Grenzen überschritten, Schnittstellen zwischen Leben und Tod, zwischen Schauspiel, Tanz und musik, zwischen Verweigerung und Glück. Das Projekt KAI war für alle ein Aufbruch in die Kunst.