Pressesplitter aus einzelnen Projekten

Presse [mu:vi]

Basellandschaftliche Zeitung, 24. November 2006 (Brigitte Häring):

„Rund 30 junge Laienkünstlerinnen und –künstler haben mit der basel sinfonietta mit [mu:vi] eine begeisternde Aufführung gezeigt. ...

Zum Bersten voll war das Foyer des Theaters Basel, und es hätten wohl gerne noch mehr Interessierte Platz genommen. ... Helden sind sie auch tatsächlich, die ungefähr 30 Darstellerinnen und Darsteller, die praktisch alle ohne Tanz- oder Bühnenerfahrung in dieses grosse Projekt gestiegen waren. ... Der minutenlange Applaus am Schluss zeugte von viel mehr als nur wohlmeinendem Interesse. Was die Zusammenarbeit von professionellen Kunstschaffenden mit jugendlichen Laiendarstellerinnen und –darstellern freisetzen kann, war nicht nur zu sehen, sondern buchstäblich zu spüren, und man darf gespannt sein auf weitere Projekte.“ 

Basler Zeitung, 23. November 2006 (Olivia Mortimer):

„Schon die gross besetzte basel sinfonietta erhielt für ihren Aufmarsch frenetischen Applaus, musste sich diesmal aber mit den hinteren Reihen begnügen. Denn die eigentliche Attraktion waren 25 bunt gekleidete Jugendliche, die sportlich auf die Bühne stürmten. Schritt für Schritt wurde man durch Tanz, Musik und selbstgedrehten Film in eine seltsam berührende und überraschend tiefgehende Welt der Jugendlichen geführt. ... Das Publikum lachte, staunte und schien leicht irritiert über die selbstverständlich wirkende Körperlichkeit und Schönheit der Bewegungen dieser Teenager. Nach Standing Ovations und etlichen Verbeugungsrunden verliess man benommen das Foyer und fragte sich, was wohl schief gelaufen war, dass es so lange brauchte, um das Potenzial und den künstlerischen Ausdruck dieser Jugendlichen zu erkennen und ihnen Gehör zu verschaffen. Voll von Bildern von stolzen, aufrechten Teenagern, die sehr wohl viel Wichtiges zu sagen haben, kommt man zum Schluss, dass dies nur der Auftakt einer noch ausbaufähigen Reihe solcher Projekte gewesen sein konnte.“

Presse Windrose

Netzwerk junge ohren, Berlin:

1. Preis 2007

Aus der Begründung der Jury:
„ Auffällig schien uns das hohe Engagement, unterschiedliche Institutionen innerhalb einer Stadt zusammenzuführen. Diese beispielhafte Kooperation war für die Jury ein weiterer ausschlaggebender Aspekt in ihrer Entscheidung, Ihnen den ersten Preis zu verleihen.“

Presse S.E.E.D’s

Basellandschaftliche Zeitung, 21. März 2009 (Alfred Ziltener):

„“Mit begeistertem Jubel vor und hinter der Bühne endete die erste Vorstellung von „S.E.E.D’s“. ... Nun, sie haben es geschafft – und wie! ... Auf der Bühne im Theaterfoyer erlebte man jedenfalls eine eingeschworene Gemeinschaft von Tanzbegeisterten. Es ist in den langen Probemonaten aber nicht nur gelungen, Hemmschwellen abzubauen. Cavin und Rownes haben aus den jungen Frauen aus verschiedenen Kulturkreisen, mit unterschiedlichen sozialen – und vor allem körperlichen – Voraussetzungen eine homogene Compagnie geformt, die sich mit selbstverständlicher Eleganz und Leichtigkeit auf der Bühne bewegte.“

Presse World Rhythms

Riehener  Zeitung, Februar 2008 (Martin Schilling):

„Die Veränderungen der Jugendlichen sind auch den Lehrkräften und dem Choreographieteam aufgefallen. Durch das Tanztraining seien viele aufmerksamer und konzentrierter geworden, seien innerlich gewachsen, nicht wieder zu erkennen. Bei den jungen Tänzerinnen und Tänzern mischt sich ein Gefühl von Trauer über das Ende des Projektes mit der Freude über den persönlichen Gewinn: den Stolz in der Haltung und das Gefühl von Selbstwert.“

Basellandschaftliche Zeitung, 31. Januar 2008 (Sandra Dütschler):

„ Jugendliche erleben Tanzen als nachhaltige Erfahrung. ... Die Szene stammt aus der neusten Produktion des Choreographen Richard Wherlock. Bei den Tanzenden handelt es sich allerdings nicht um das Ensemble des Basler Balletts, sondern um Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bäumlihof. ... viele seien durch das Tanztraining auch im Unterricht aufmerksamer und konzentrierter geworden.

Was sie auf jeden Fall von dem halbjährigen Training mitnehmen werden, sei der Stolz in der Haltung, das Gefühl von Selbstwert.“

Presse Spot on Elements

Basler Zeitung 7. März 2007 (Stephan Reuter)

„Die Produktion fusst auf Improvisationen zum Thema „Ablehnung und Sympathie“. Innerhalb kurzer Zeit hätten die Gymnasiasten aus einer „Null-Situation“ heraus die „Freiheit zur Bewegung“ entdeckt, betont Wherlock. Ihm hat die Begegnung Spass gemacht: „Es ist Gold wert, Jugendlichen die Augen zu öffnen für das, was Tanz ausmacht.“

Presse Kai

Basellandschaftliche Zeitung, 20. Mai 2008 (Regina Erb):

„Das Publikum ist gefordert, weil die Sprache der Protagonisten aussergewöhnlich ist, manchmal witzig, dann wieder todtraurig.“

Presse abtauchen@see.jung.volk

Basellandschaftliche Zeitung, 3. Dezember 2008 (Alfred Ziltener)

„Zur bunten Unterwasserwelt wurde für einmal „Das Schiff“, das Kulturschiff am Westquai des Basler Hafens. Wo sonst Gourmets und Partypeople verkehren, tanzten und musizierten nun Meeresbewohner aller Art. ...

Das vom Saxophon täuschend echt nachgeahmte Tuten eines Schiffshorns markierte den Beginn der Reise zum Grund des Meeres. Eine sanft wiegende Melodie, gesungen und auf Blockflöten gespielt, evozierte leichten Wellengang. Dann stieg man hinunter ins Unterdeck, wo sich im Halbdunkel das Meeresvolk, bestehend aus Schülern und Musikern, tummelte.“

Presse Arcana

Programmzeitung, Januar 2009 (Alfred Ziltener):

„Es ist ein magischer Moment, bereits auf der Probe: In tiefer Stille betasten rund 25 Jugendliche, Gesicht zum Publikum, eine imaginäre Tür. Auf ein Kommando des Regisseurs Martin Frank drücken sie entschlossen die Klinke, treten ins Freie – und dröhnende Orchestermusik macht plötzlich sichtbar, was sie sehen: die Weite der Grossstadt.“

WBS-Journal, Januar 2009 (Fabio Lauria):

„Mit „Arcana“ haben die beiden Klassen mehr als eine Tanzaufführung erarbeitet. Sie haben ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.“

Basellandschaftliche Zeitung 23. Januar 2009 (Rolf De Marchi)

„Mit energiegeladener Beweglichkeit, mal sich kreisförmig, mal sternförmig oder sich kontrolliert chaotisch bewegend, vollziehen gut zwei Dutzend Jugendliche beiderlei Geschlechts auf einer grossen Bühne anspruchsvoll wirkende Tanzfiguren zwischen Modern Dance und Hip-Hop. Mal berühren sich die jungen Tänzer, dann stieben sie wieder auseinander, hüpfen in rhythmischer Dynamik auf der Stelle, um wenig später in standbildartigen Figuren zu erstarren, die problemlos einem Bildhauer als Vorlagen dienen könnten.“

Presse jetzt und alles

Badische Zeitung 30. April 2009 (Michael Baas)

„Das Ganze wird temporeich und locker auf die Bretter der Kleinen Bühne gebracht und in sehr körperlichem Theater, das das Gefälle zsichen Profis und Amateuren auszugleichen versucht. Am Ende profitieren wohl alle von der Inszenierung - nicht nur Darsteller und Darstellerin, sondern auch das Publikum, dem existenzielle Fragen unterhaltsam und gut konsumierbar präsentiert werden.“

Basellandschaftliche Zeitung 27. April 2009 ( Joerg Jermann)

„Überzeugend am Ganzen bleibt die ansteckende Spielfreude der jungen Leute, ihre körperliche und innere Spiel-Intensität und ihr berechtigter Stolz auf Selbst-Entwickeltes. Jörg Schröder und Linda Olsansky sind eine wesentliche Stütze des Abends, aber die Jugendlichen reichen ihnen das Wasser in dieser offenen, redlichen und richtigerweise auch zurückhaltenden Inszenierung von Martin Frank: Yüksel Esen, Alexander Megert, Mattia Meier, Florence Ruckstuhl, Florence Strebel, Selina Thürig, David Speiser und Agata Wilewska. Bravo!“

 

Presse Concerto magico

Basellandschaftliche Zeitung 30. Mai 2009 (Rolf De Marchi)

„Musikalisch versiert untermalt wurden die vielen unterschiedlichen Tanzdarbietungen der Kinder von einem kleineren Ensemble des Kammerorchesters Basel, das mit sichtbarer Spielfreude vorwiegend Ausschnitte aus Georg Friedrich Händels Concerti grossi spielte, dazwischen aber auch erstaunlich funky einen Rap eines jungen Sängers begleitete und gelegentlich sogar frei improvisiert wirkende Klänge hören liess.“